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Geschichte

 

Im Jahr 1066 wird eine Kirche „innerhalb der Hengistburg“ urkundlich erwähnt. Ob es sich dabei um St. Margarethen handelte, ist nicht sicher. In jedem Fall wurde im Jahr 1136 die Kirche zur heiligen Margaretha an das Stift Suben übertragen. Als damals südlichste Pfarre des Bistum Seckau wird St. Margarethen „iuxta Wildoniam“ (bei Wildon) 1218/19 in dessen Gründungsurkunde namentlich angeführt. Die Pfarre, die die Orte Lebring und St. Margarethen umfasste, wurde bis zu den Reformen Josephs II. (1784) von des Chorherren des Stifts betreut. Im Jahre 1896 wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet. Die Gründung der Raiffeisenkasse St. Margarethen bei Lebring fand 1899 statt. 1902 erfolgte die Errichtung des Elektrizitätswerks Lebring. Im Jahre 1915 wurde ein riesiges Barackenlager gebaut, die großen Baracken wohl hundert an der Zahl wurden in vier quadtratischen Gruppen geteilt und waren für militärische Zwecke bereit. Hauptzweck der Unterkünfte war in erster Linie die Unterbringung des Kaders bzw. des Ersatzbataillons des bosn.-herzogw. Infanterie Regimentes Nr. 2. Ein großer Teil des Lagers diente als Kriegsgefangenenlager. Ein eigener Gendarmerieposten wurde 1919 errichtet. 1973 entstand die Feuerwehr- und Zivilschutzschule Lebring. Bundespräsident Dr. Rudolf Kirschläger eröffnete im Jahre 1974 das Philips-Farbbildröhrenwerk in Lebring. Die feierliche Eröffnung der Hauptschule fand im Jahr 1978 statt. Seit 1992 hat der Landesfeuerwehrverband für Steiermark seinen Sitz in Lebring. 1994 erfolgte die Markterhebung des Ortes. 

 

Lebring-Sankt Margarethen auf Wikipedia